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Internet fällt aus

Redundante Internetverbindung & Router einfach erklärt

Ohne Internet steht bei vielen Unternehmen der Betrieb still – keine Mails, keine Cloud, keine Kartenzahlung. Hier erklären wir ohne Fachchinesisch, wie eine zweite Internetleitung mit automatisch umschaltendem Router genau das verhindert.

Warum reicht eine Internetleitung oft nicht?

Die meisten Unternehmen haben genau eine Internetleitung – zum Beispiel DSL oder Kabel. Fällt diese eine Leitung aus, etwa durch eine Bauarbeit, einen Defekt beim Anbieter oder ein Gewitter, ist das Unternehmen komplett offline. E-Mails, Cloud-Programme, Kartenzahlung, Telefonanlage: alles steht still, bis der Anbieter das Problem behebt. Das kann Stunden oder sogar Tage dauern.

Was bedeutet „redundante Internetverbindung“?

„Redundant“ heißt einfach: doppelt vorhanden. Statt einer einzigen Leitung bekommt Ihr Unternehmen eine zweite, unabhängige Internetverbindung dazu – meist über einen anderen Weg, zum Beispiel Mobilfunk (LTE/5G) als Ergänzung zu Ihrem DSL- oder Kabelanschluss. Fällt eine der beiden Leitungen aus, übernimmt automatisch die andere. Man kann es sich wie einen Ersatzreifen im Auto vorstellen: Man merkt ihn im Alltag nicht, aber wenn es darauf ankommt, rettet er den Tag.

Was macht ein redundanter Router?

Der Router ist das Gerät, das Ihre Internetleitungen mit Ihrem Netzwerk verbindet. Ein redundanter Router (auch Failover-Router genannt) ist so eingerichtet, dass er ständig prüft, ob die Hauptleitung funktioniert. Fällt sie aus, schaltet er selbstständig auf die zweite Leitung um – ohne dass jemand ein Kabel umstecken oder ein Gerät neu starten muss.

So läuft die Umschaltung im Ernstfall ab

1

Ausfall wird erkannt

Der Router bemerkt innerhalb weniger Sekunden, dass die Hauptleitung nicht mehr funktioniert.

2

Automatische Umschaltung

Ohne Ihr Zutun übernimmt die zweite Leitung – meist ist nur eine kurze Unterbrechung spürbar.

3

Sie arbeiten weiter

Mails, Cloud und Kartenzahlung laufen weiter, während die Hauptleitung repariert wird.

Für wen lohnt sich das?

Besonders wichtig ist eine redundante Internetverbindung für Unternehmen, die auf eine ständige Verbindung angewiesen sind, zum Beispiel bei:

  • Kartenzahlung und Kassensystemen im Handel
  • Cloud-Anwendungen und Microsoft 365
  • Internet-Telefonanlagen (VoIP)
  • Zugriff auf Praxis- oder Warenwirtschaftssoftware
  • Homeoffice- und Filialanbindungen

Nie wieder offline?

Wir prüfen unverbindlich, ob und wie sich eine redundante Internetverbindung für Ihr Unternehmen in Essen lohnt.

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